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Archiv der Meldungen 2002
02.06.2005
Eintrag am: 12.12.2002 10:39:16
Auftaktveranstaltung des Aktionsbündnisses am 17.12.2002 - 11:00 Uhr Kolpinghaus in Köln
Über 30 Experten tagen am 17.12.2002 im Rahmen des Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik zum Thema "barrierefreies Internet" in Köln. Menschen mit Behinderungen sind häufig von der Benutzung des Internets wegen völlig unnötiger Barrieren ausgeschlossen. Das Aktionsbündnis, in dem Behindertenverbände und Experten zusammengeschlossen sind unterstützt mit Förderung des BMGS (Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung) die Umsetzung des bestehenden Ordnungsrahmens (mit SGB IX und dem Behindertengleichstellungsgesetz) zum Abbau dieser Barrieren. Weitere Initiativen sind eingeladen, sich an dem Aktionsbündnis aktiv zu beteiligen.
Eintrag am: 11.11.2002 08:14:40
Warum NUR-TEXT-Versionen als Alternative zum eigentlichen Angebot keine Lösung im Sinne der BITV sind
Aus aktuellem Anlass veröffentlicht das Aktionsbündnis eine Information zum Einsatz von Nur-Text Angeboten als vermeintlich barrierefreies Angebot parallel zu den normalen Internetseiten. Diese Nur-Text-Variante ist jedoch nicht barrierefrei im Sinne des BGG und BITV und beseitigt für viele Menschen die Barrieren nicht.
Eintrag am: 29.10.2002
AbI-Projekt auf der REHACARE International in Düsseldorf
Am 24. Oktober hat sich das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik auf der REHACARE International in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Die stellvertretende Vorsitzende der BAGH, Hannelore Loskill betonte, wie wichtig der Zugang zu Informationen im Internet für Menschen mit Behinderungen heute ist. Dies ist auch der Grund für das Engagement der BAGH. Der stellvertretende Geschäftsführer Wolfgang Tigges ergänzte, dass nach der Mitwirkung der Verbände bei der relevanten Gesetzgebung nun konsequenterweise auch die Umsetzung der Regelungen von den Verbänden unterstützt wird. Stefan Berninger, der Leiter von Web for All - Heidelberg machte auf die Notwendigkeit von Nutzertests zur Sicherstellung der Qualität aufmerksam. Gerade durch Nutzertests kann der Prozess der barrierefreien Gestaltung von Internetseiten wirkungsvoll unterstützt werden. Prof. Dr. Christian Bühler vom FTB stellte anschließend die Ziele des Aktionsbündnisses im Einzelnen vor. Im Nachgang zur Veranstaltung wurden Gespräche mit Besuchern geführt, die sich am Aktionsbündnis als Partner oder Unterstützer beteiligen wollen. Als erster Partner ist das Projekt BIK bereits dem Aktionsbündnis beigetreten. Damit ist das Aktionsbündnis auf einem guten Weg.
Eintrag am: 22.10.2002
Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik stellt sich vor
Das Aktionsbündnis für barrierefreies Internet (AbI) nimmt an der Messe REHACARE in Düsseldorf teil und stellt sich am 24. Oktober 2002 um 14:00 Uhr in Halle 4, Stand E/05 F/22 vor.
Eintrag am: 22.10.2002
Kongress zum Thema "Barrierefreie Kommune? machbar oder Utopie?"
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) und den Landesbeauftragten für behinderte Menschen einen bundesweiten Kongress zum Thema "Barrierefreie Kommune ? machbar oder Utopie?". Neben den Themenbereichen 'Mobilität und Verkehr', 'gebaute Umwelt', 'Pädagogische Einrichtungen für Kinder und Jugendliche', 'Sport, Freizeit und Kultur', 'Tourismus und Informationsangebote von Kommunen' ist ein weiterer Themenschwerpunkt barrierefreie Internet-Präsentationen von Kommunen.
Die Veranstaltung findet parallel zur Messe REHACARE am 25. und 26. Oktober im Congress Center Düsseldorf Süd-CCD statt.
Mitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Eintrag am: 21.10.2002
Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik gegründet
Menschen mit Behinderungen sind häufig von der Benutzung des Internets wegen völlig unnötiger Barrieren ausgeschlossen. Die Bundesregierung hat mit dem Sozialgesetzbuch IX und dem Bundesbehindertengleichstellungsgesetz einen Ordnungsrahmen geschaffen, diese Barrieren abzubauen. Behindertenverbände und Experten haben mit Förderung des BMGS (Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung) jetzt ein Aktionsbündnis zur Unterstützung der Umsetzung initiiert. Weitere Initiativen sind eingeladen, sich an dem Aktionsbündnis zu beteiligen.
Eintrag am: 04.10.2002
Gesundheitsinformation im Web ist selten barrierefrei
Das Deutsche Ärzteblatt vom 4 Oktober meldet, dass 82% der Informationsangebote zu Gesundheit und Medizin im Internet nicht barrierefrei sind.
Es bezieht sich dabei auf eine Studie eines Beratungsbüros im Gesundheitswesen. Die Studie bezieht sich auf die Kriterien des W3C-WAI, die in der Fassung der Barrierefreien Informationstechnikverordnung (BITV) in Deutschland für die Behörden des Bundes seit 24. Juli 2002 Anwendung finden müssen. Nach der Studie erreicht keines der Gesundheitsportale die Mindeststandards nach W3C-WAI bzw. der BITV. Die Verbraucherzentralen, die Unikliniken und die Ministerien erreichen dagegen zu 27%, 26% und 25% den Mindeststandard nach W3C-WAI und schneiden in der Studie am besten ab. Online Presse, Krankenkassen und private Krankenkassen erreichen nur 18,%, 18% und 12%. Die Pharmaunternehmen sind mit 6% weit abgeschlagen (www.schalnus.com). Insgesamt ist das Ergebnis somit niederschmetternd. Gerade im Gesundheitsbereich rechnet man eigentlich mit einer erhöhten Sensibilität für Einschränkungen und einer entsprechenden Unterstützung der Anwender. Man ist da auf dem Weg, aber noch weit vom Ziel entfernt. Die Behindertenverbände haben dem Thema entsprechende Priorität eingeräumt und unterstützen die Umsetzung barrierefreier Informationsangebote durch verschiedenen Projekte (z.B. Aktionsbündnis barrierefreie Informationstechnik.)
Eintrag am: 17.09.2002
Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik unterstützt Bundesbehörden bei der Umsetzung der BITV
"Einführung zum Barrierefreien Webdesign, BITV", unter diesem Motto hatten das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und das Bundesministerium des Inneren für den 17. September 2002 zu einem Seminar nach Berlin eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, die über 50 Teilnehmer verschiedener Bundesorganisationen, vom Bundespräsidialamt bis zum Umweltbundesamt darüber zu informieren, wie die am 24. Juli 2002 in Kraft getretene Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik, die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) umgesetzt werden kann.
Weitere Informationen hierzu:
Bericht über das Seminar vom 17.09.2002


