Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik, AbI-Projekt - AbI-Mitarbeiter informierten auf der CeBIT in Hannover über Barrierefreiheit im Internet

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AbI-Mitarbeiter informierten auf der CeBIT in Hannover über Barrierefreiheit im Internet

24.03.2009

Zahlreiche Besucher nutzten auf der Computermesse CeBIT die Möglichkeit, sich bei den Mitarbeitern des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechik (AbI) über Barrierefreiheit im Web 2.0 und die Arbeit des AbI-Projekts zu informieren.

AbI auf der CebitDas Aktionsbündnis präsentierte sich am Stand des Bundesverwaltungsamtes und der Bundesstelle für Informationstechnik (BIT), die Bundesbehörden bei der Umsetzung von barrierefreien Websites unterstützt. Die Besucher erlebten, wie eine blinde AbI-Mitarbeiterin Webseiten von einer Screenreader-Software vorgelesen bekam. Rege genutzt wurde auch das Angebot, mit einer speziellen Brille, die eine Sehbehinderung simuliert, durch das Internet zu surfen.

Gefragt waren aber nicht nur anschauliche Beispiele zur Barrierefreiheit, sondern vor allem die persönliche Beratung der AbI-Experten. Zahlreiche Mitarbeiter von Bundesbehörden, Landesbehörden und Kommunen, einem Entsorgungsbetrieb, einer landesweiten Organisation für Menschen mit Behinderungen und Inhaber von Agenturen informierten sich umfassend über die Möglichkeiten und Vorteile der barrierefreien Informationstechnik.

Als Fazit zogen die AbI-Mitarbeiter nach zwei Tagen in Hannover folgenden Schluss: Es gibt großen Beratungsbedarf, nicht nur in Detailfragen. Denn in einigen Kommunen scheint das Thema Barrierefreiheit noch gar nicht präsent zu sein. Das äußerten einige niedersächsische Bürgermeister, die den Stand besuchten. Zum Hintergrund: in einigen Bundesländern - wie Niedersachsen - wurde das Gleichstellungsgesetz erst vor kurzer Zeit verabschiedet.