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Informationsgesellschaft für alle
10.01.2005
Kommission startet Konsultation mit dem Ziel, IKT-Produkte und Dienste zugänglicher zu machen. Die Vorteile der Informations- und Kommunikationstechnologien sollten möglichst vielen Bürgern, auch Älteren und Behinderten, zugute kommen.
Dieser Meinung ist auch die Europäische Kommission, die heute eine öffentliche Konsultation eingeleitet hat.
Ziel ist es, die Schwierigkeiten zu beseitigen, mit denen sich Behinderte und andere Personen konfrontiert sehen, wenn sie versuchen, elektronische Produkte und Dienste wie Computer, Mobiltelefone oder das Internet zu nutzen.
Über 90 Millionen EU-Bürger können aus Gründen ihres Alters oder ihrer Behinderung die Vorteile der Informations- und Kommunikationstechnologien nicht vollständig nutzen. Das zeigt wie notwendig es ist IKT-Produkte zugänglicher zu machen. Die Konsultation konzentriert sich auf drei Schlüsselbereiche, in denen die Europäische Union die elektronische Zugänglichkeit fördern könnte: öffentliches Beschaffungswesen, Zertifizierung und legislative Maßnahmen.
Im Konsultationspapier wird u.a. vorgeschlagen zu untersuchen, ob ein Zertifizierungsverfahren für ein Qualitätskennzeichen für zugängliche Produkte und Dienste sinnvoll wäre. Schließlich widmet sich das Konsultationspapier einer Reihe unterstützender Maßnahmen. Dazu zählen die Entwicklung der digitalen Kompetenz, die verstärkte IKT-Forschung zur Förderung der elektronischen Zugänglichkeit sowie die Überwachung der Zugänglichkeit des Internet und die Entwicklung des Digitalfernsehens.


