Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik, AbI-Projekt - Web 2.0 - weltweit ohne Barrieren kommunizieren

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Web 2.0 - weltweit ohne Barrieren kommunizieren

03.05.2007

Am 20. Juni 2007 in Darmstadt

"Web 2.0" ist ein Szenebegriff, der die Idee eines Internets als Kommunikationsplattform beschreibt, auf die von vielen Rechnern zugegriffen wird. Als das Internet noch Anfang der 1990er Jahre in den Kinderschuhen steckte, war es für die meisten Menschen ein unbekanntes "Mysterium": technisch zu anspruchsvoll und daher schwer zu bedienen. Zu Beginn wurde das globale Netzwerk vor allem dazu genutzt, Daten, Informationen oder Medien zu verbreiten.

Doch heute ist das "Word Wide Web" sehr viel mehr als eine bloße Daten- und Informationsquelle für die wenigen "Eingeweihten". Weltweit ist ein "soziales Netzwerk" entstanden, über das nicht nur die Geschäftswelt, sondern auch private Anwender gleichermaßen kommunizieren. Sie bedienen sich dazu Anwendungen, die mit dem Schlagwort "soziale Software" bezeichnet werden. Damit sind Software-Systeme gemeint, die der menschlichen Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit dienen, wie E-Mail oder auch so genannte "Wikis" oder "Webblogs".

Damit alle Nutzer an diesem Kommunikationsprozess teilhaben können, müssen die dazugehörigen Techniken barrierefrei sein. Niemand darf aufgrund seiner Behinderung davon ausgeschlossen werden.

Gemeinsam mit dem Zentrum für Grafische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) organisieren das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) und das AbI-Mitglied "Web for all" den 6. Kongress "Barrierefreies E-Government - Entwicklungen um Web 2.0". Experten aus dem gesamten Bundesgebiet diskutieren am 20. Juni in Darmstadt die verschiedenen Möglichkeiten, wie ein umfassend barrierefreieres Web 2.0 möglich ist. Die Experten stellen neue Technologien vor und zeigen Chancen, Risiken und Barrieren auf.

Mehr Informationen zum Kongress und die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Interessierte auf den Seiten des ZGDV